Sony entwickelt Blockchain-System für die Verwaltung digitaler Rechte

 

Sony kündigte am Montag die Entwicklung eines „Rechtemanagementsystem" für digitale Inhalte, unter Verwendung der Blockchain Technologie, an. Damit soll die Verwaltung von geistigem Eigentum an Musik, Texten, Videos und Filmen möglich sein.

 
 

Laut Sony soll die Unveränderlichkeit der Blockchain, für die Erfassung und Speicherung von Kreativrechten, perfekt sein. Das Unternehmen soll bereits ein ähnliches System, das speziell für die Authentifizierung, Freigabe und Rechteverwaltung von Bildungsdaten entwickelt wurde, besitzen.

Das ältere System „Sony Global Education“, das bereits letztes Jahr angekündigt worden ist, basiert auf IBMs Blockchain, die über die IBM Cloud bereitgestellt wird. Zum neuen „Rechtemanagementsystem“ von Sony wurden bisher aber noch keine technischen Details oder ein Name bekannt gegeben, aber es könnte auf einer ähnliche Weise gebaut werden oder sogar eine eigene Blockchain benutzen.

Das System soll sich ideal für die Rechteverwaltung verschiedenster Arten von digitalen Inhalten, wie elektronische Lehrbücher und andere Bildungsinhalte, Musik, Filme, VR-Inhalte und E-Books eignen. Sony prüft alle möglichen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen für ihr neues System.

 
 

Die sich wandelnde Welt des Copyrights

Das neue „Rechtemanagementsystem" soll laut Sony eine Lücke im Bereich der Rechteverwaltung schließen, in dem viele Menschen eigene kreative Inhalte online erstellen und selber freigeben können. Heute werden die Rechte an Inhalte immer noch auf veraltete Weise verwaltet.

Sony äußert sich zu den veralteten Systemen wie folgt:

 
 

"Heute erlauben die Fortschritte bei den Technologien jedem die Erstellung, Verbreitung und das Teilen von Inhalten, aber die Rechteverwaltung dieser Inhalte wird immer noch konventionell von Branchenorganisationen oder den Urhebern selbst durchgeführt, was eine effizientere Verwaltung und den Nachweis des Eigentums an urheberrechtlich geschützten Informationen für schriftliche Werke erfordert."

 
 

Das neue „Rechtemanagementsystem" wird Funktionen enthalten, die beim Upload Datum und Uhrzeit erfassen und elektronische Daten auf eine "schwer zu fälschende Weise" erstellen. Zusätzlich zur Erstellung elektronischer Werke, wird durch das Upload in das System automatisch die Rechtevergabe an einem schriftlichen Werk überprüft. Dieser Vorgang hat sich für Sony anscheinend als sehr schwierig erwiesen, aber nicht als unmöglich.

Sony hat im vergangenen Geschäftsjahr allein im Musikvertrieb 870 Millionen Dollar Gewinn erzielt. Das Unternehmen hat erst vor kurzem seinen eigenen Ansatz zur Zahlung von Lizenzgebühren geändert. Berichten zufolge hat das Unternehmen Partnerlabels und Künstler aus seiner Spotify-Beteiligung im vergangenen Sommer entschädigt. Dieses neue digitale Rechtemanagement scheint ein Hauptanliegen von Sony zu sein, um einer sich ständig verändernden Entertainment-Landschaft im Zuge eines verbesserten Online-Zugangs und individueller Fähigkeiten immer einen Schritt voraus zu sein.

 
 

Auch andere Firmen versuchen dieses Problem zu lösen

Es gibt auch andere Unternehmen, die nach einem dezentralen Weg suchen, um Musiker für ihre Arbeit zu bezahlen, indem sie die Mittelsmänner wie beispielsweise Apple und Google entfernen. Auf diese Weise möchten man erreichen, dass ein größerer Teil der Gewinne die Künstler erreichen kann. So wird beispielsweise das Ethereum-basierte Londoner Unternehmen essenceProtocol entwickelt, um Musiker zu entschädigen, je nachdem, wie oft ihre Arbeit von den Benutzern neu verteilt wird.

 
 
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Nachrichtenquelle:
cryptoslate.com

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