Starbucks setzt Microsofts Blockchain-Service für Kaffee-Tracking ein

Der Kaffeeriese Starbucks möchte, mithilfe des Blockchainsystems von Microsoft, seinen Kunden verschiedene Informationen über die Herstellung ihrer Kaffee-Produkte geben – und das vom „Bauernhof bis zur Tasse“.

Starbucks möchte seinen Verbrauchern mehr Informationen über seine Kaffee-Produkte geben. Um dies zu erreichen, arbeitet das Kaffee-Unternehmen mit Microsoft zusammen, um dessen Azure Blockchain Service bei der Verfolgung von Kaffeesendungen aus der ganzen Welt zu nutzen und „digitale Rückverfolgbarkeit in Echtzeit“ in ihre Lieferketten zu bringen.

Der Blockchain-Service von Microsoft wird dabei alle Änderungen entlang der Reise des Kaffees in einem gemeinsamen Register erfassen. Teilnehmer haben dabei einen „vollständigeren Überblick“ über die Lieferkette.

Darüber hinaus wird Starbucks all diese Informationen nutzen, um eine neue Funktion in seine mobile App einzubinden. Die App stellt Verbrauchern verschiedene Angaben zur Verfügung, wo der Kaffee bezogen und geröstet wurde, sowie Hinweise zur Verkostung.

Außerdem könnte das Blockchain-System den Landwirten dabei helfen, indem es ihnen Informationen bereitstellt, wo z. B. ihre Bohnen in den Bechern der Verbraucher landen. Die App wird Verbraucher auch darüber informieren, wie Starbucks diese Landwirte unterstützt.

Michelle Burns, SVP von Global Coffee & Tea bei Starbucks sagte diesbezüglich:

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Landwirte durch die Befähigung zu Wissen und Daten durch Technologie dabei unterstützen können, ihre Lebensgrundlage zu verbessern … Diese Art von Transparenz bietet den Kunden die Möglichkeit zu sehen, dass der Kaffee, den sie bei uns genießen, das Ergebnis einer intensiven Betreuung vieler Menschen ist.“

Zum Zeitpunkt des Schreibens ist noch kein Termin für die Einführung bekannt. Burns teilte aber mit, dass das Unternehmen momentan mit Kaffeebauern in Costa Rica, Kolumbien und Ruanda spricht, um mehr darüber zu erfahren, wie das Projekt ihnen am besten helfen kann.

Starbucks arbeitet insbesondere mit der US-amerikanischen Kryptowährungsplattform Bakkt zusammen, die von Intercontinental Exchange, der Muttergesellschaft der New York Stock Exchange, entwickelt wird. Das Kaffee-Unternehmen ist im August 2018 eine Partnerschaft mit Bakkt eingegangen. Dieses Jahr im März berichtete Decentralbox, dass sich Starbucks eine erhebliche Beteiligung an Bakkt gesichert hat und im Gegenzug indirekt Kryptozahlungen akzeptieren wird.


Nachrichtenquelle:
coindesk.com

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