Studie: Über 75% der dApp-Transaktionen auf EOS werden von Bots durchgeführt

Es sieht so aus, als ob EOS noch weniger Benutzer haben könnte, als viele dachten. Nur 25% der EOS dApp Transaktionen wurde von echten Menschen getätigt, so eine neue Studie.

Der Bericht wurde von AnChain.AI geschrieben, einem Blockchain-Startup, das maschinelles Lernen zur Analyse von Blockchain-Daten nutzt. Sie kommt zu dem Schluss, dass 75 Prozent der Transaktionen auf EOS dApps von Bot-Accounts mit automatisierten Programmen durchgeführt wurden, um ein hohes Maß an Transaktionen zu erzielen.

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EOS dApps, wie die meisten dApp-Ökosysteme, leiden unter zu wenigen Nutzern, sodass die Forschungsergebnisse Anlass zur Sorge geben. Laut dem dApp-Explorer „DAppRadar“ hatten nur fünf EOS dApps in den letzten 24 Stunden mehr als 1.500 Nutzer.

Auf EOS ist es einfach BOTs zu verwenden

EOS Transaktionen haben keine Transaktionsgebühren, sodass es nichts gibt, was Menschen davon abhalten könnte, Spam im Netzwerk zu versenden oder Bot-Konten zu verwenden, um täglich Tausende von automatisierten Transaktionen durchzuführen. Stattdessen berechnet das Netzwerk Speichergebühren, die mit RAM bezahlt werden. Je mehr RAM ein Account besitzt, desto mehr Transaktionen kann er tätigen.

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Victor Fang, CEO von AnChain glaubt, dass die Bots oft mit bösartigen Absichten erstellt werden, wie z.B. der Erhöhung des DApp-Rankings, der Erhöhung der Liquidität von DApp-Token, der Sabotage von Wettbewerbern und der gezielten Angriffe auf gefährdete DApps.

Das DApp-Ökosystem ist noch in der Reife, unkontrolliert und die Überwachung von Blockchain-Transaktionen, die von Bots ausgeführt werden können, ist schwierig. Bis die Prozesse standardisiert sind und sich die Erkennungswerkzeuge verbessern, ist es ratsam, den Statistiken von dApp-Ranking-Sites, wie z.B. dAppRadar, nicht blind zu vertrauen.


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Nachrichtenquelle:
decrypt.co
medium.com/@anchain.ai

Bildquellen:
#267421698 – © sdecoret / Fotolia.com – Titelbild

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