Südkoreas Krypto-Regulierung: Neue Schritte und Abkommen mit China

Südkoreas führende Finanzaufsichtsbehörde plant eine umfassende organisatorische Umstrukturierung. Es soll unter anderem, um die Einführung einiger neuer Maßnahmen, bezüglich Krypto-Politik gehen. Darüber hinaus wurde mit den chinesischen Behörden eine Vereinbarung getroffen.

In den letzten Monaten haben wir gesehen, dass die südkoreanische Regierung bei Kryptowährungen und Blockchain-Technologien einen eher überlegten Ansatz verfolgt. Man war sich am Anfang nicht sicher, wie man die Anfänge in die Kryptoszene machen sollte. Jetzt scheint es so, als ob Südkorea einige Optionen in Betracht gezogen hat und leitet nun die ersten Schritte in die Kryptowelt ein.

Eine große organisatorische Umstrukturierung durch die südkoreanische Regulierungsbehörde, Financial Services Commission, wird eingeführt. Die Gründe für diese Änderung sind der Schutz der Verbraucher und die Anpassung an verändernde Finanzinnovationen.

Durchdachter Ansatz

Letzte Woche sagte Südkoreas Finanzaufsichtsbehörde, dass sie sich einer großen Umorganisation unterziehen werden. Als Teil der Pläne, wird sie eine Abteilung ausschließlich für politische Initiativen in der Blockchain-Industrie des Landes einrichten, beschrieb die Korea Times. Die neue Abteilung, das sogenannte „Financial Innovation Bureau“, hat eine Laufzeit von zwei Jahren.

Die Nachrichtenagentur erklärte:

Die Gründung der neuen Abteilung, ist Teil des Umstrukturierungsplans des FSC (Financial Services Commission), der die Finanzinnovation in der kommenden Ära der vierten Industriellen Revolution anführen soll. Sie wird dazu beitragen, die koreanische Fintech-Industrie zu fördern, vor allem die Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie des Landes abzudecken.

Unter Anführung der Tatsache, dass die Kommission eine umfassende Umgestaltung zum besseren Schutz der finanziellen Verbraucher plane, erklärte ein FSC-Beamter:

Das neue Büro für Finanzinnovation wird auch mit politischen Initiativen für Finanzinnovationen beauftragt. Z. B. der Innovation von Finanzdienstleistungen mithilfe von Fintech oder großen Datenmengen, sowie mit Antworten auf neue Entwicklungen und Herausforderungen wie Kryptowährungen.

Das Abkommen mit China

Das Abkommen zwischen China und Südkorea begann, als die Finanzdienstaufsicht FSS (Financial Supervisory Service), den Prozess der Gründung von Auslandsniederlassungen für koreanische Versicherungsunternehmen in China überprüfte. Das Zusammentreffen der beiden Organisationen, FSS und Versicherungsaufsichts- und Verwaltungsschusses der Bank of China, führte zu einem Übereinkommen. Sie haben beschlossen, ihre Überwachungserfahrung und ihren Informationsaustausch über die interne Kontrolle von Finanzinstituten zu erweitern. Ein großer Punkt ist die Bekämpfung von kriminellen Handlungen sowie Geldwäsche.

Welche Handlungen hat man vor?

Es wurde ein kooperativer Kanal eingerichtet, einschließlich der Einrichtung einer Hotline auf Arbeitsebene. Ziel ist es, das man gemeinsam auf neue globale Aufsichts- und Regulierungsfragen eingeht. Es wird u.a. um internationale Finanzregulierungen, virtuelle Währungen, ICOs und Fintech gehen.

Diskussionen gab es schon zuvor

Dies war nicht das erste Mal, dass die beiden Regierungen die Zusammenarbeit bei Krypto-Maßnahmen diskutierten. Anfang des Jahres wurde berichtet, dass die südkoreanischen Regulierungsbehörden eine Zusammenarbeit mit China und Japan anstrebten. Im Februar traf sich der Minister für Strategie und Finanzen des Landes, Kim Dong-yeon, mit dem Gouverneur der People’s Bank of China, um wirtschaftliche Fragen beider Länder sowie die Kryptowährungs-Politik zu erörtern.

Steuervorteile für Blockchain-Unternehmen

Um ebenso die Kryptowirtschaft anzukurbeln, hat man beschlossen, einige Steuervorteile für Unternehmen, die mit der Blockchain-Technologie arbeiten, einzuführen.

Die Regierung beschloss einen Plan, zur Wiederbelebung des Investitionsförderungs-Programms des Landes, zu entwerfen. Die Blockchain wurde in die Liste der neuen, steuerbegünstigten Technologien aufgenommen. Der Gedanke ist, die Investitionslast von Unternehmen, die neue Technologien einsetzen, zu verringern.

Wir sehen hier ganz klar, dass im asiatischen Raum viel getan wird um die Kryptoszene aufzumischen. Man will einer der ersten sein, die die neue Technologie, nicht nur begrüßt, sondern auch einsetzt.

Nachrichtenquelle:
news.bitcoin.com

Bildquellen:
#206768011 – © THANANIT / Fotolia.com – Titelbild

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