Top-Banken investieren 50 Mio. USD in den Aufbau eines Blockchain-Abwicklungssystems

Einige der weltweit größten Banken sollen rund 50 Millionen Dollar in den Aufbau eines blockchainbasierten Abwicklungssystems investieren.

Mehrere der weltweit größten Banken sind dabei, rund 50 Millionen Dollar zu investieren, um ein digitales Kassensystem mithilfe der Blockchain-Technologie zur Abwicklung von Finanztransaktionen zu schaffen, berichtet Reuters.

Rund ein Dutzend Banken sind an diesem Projekt beteiligt und planen die Gründung einer gemeinsamen Einheit namens „Fnality“. Die anonyme Quelle der Veröffentlichung konnte jedoch die Identität der Banken nicht preisgeben.

Obwohl die Teilnehmer beabsichtigen, die Plattform im Jahr 2020 zu starten, ist der Deal noch nicht abgeschlossen. Im Klartext bedeutet das, dass noch keine Gelder geflossen sind, weswegen sich beispielsweise die Summe der geplanten Finanzmittel ändern könnte.

Banken erforschen bereits länger Blockchain-Systeme

Banken und andere Finanzinstitute haben bereits Millionen von Dollar investiert, um neue Blockchain-Systeme zu testen, die darauf abzielen, die Kosten und Komplexität schwerfälliger Prozesse zu reduzieren. Dazu gehören die Wertpapierabwicklung und der internationale Zahlungsverkehr.

Bereits 2015 soll der Schweizer Bankenriese „UBS“ zusammen mit dem Blockchain-Startup „Clearmatics“ an einer Kryptowährung arbeiten, die „an reale Währungen und an Zentralbankkonten gebunden“ ist. Tatsächlich scheint Clearmatics nach Informationen des Markendienstes „Justia Trademarks“ eine Markenanmeldung für das Wort „Fnality“ eingereicht zu haben.


Nachrichtenquelle:
reuters.com
financemagnates.com
coindesk.com

Bildquellen:
money-2250365_1920 – © LAWJR / Pixabay.com – Titelbild

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