Umfrage: Junge Deutsche an Kryptos interessiert

 

Einer deutschen Umfrage zufolge interessieren sich mehr junge Deutsche für Blockchain und Kryptowährungen. Allerdings könnte lediglich jeder dritte Befragte, der laut Umfrage Kryptos kennt, diesen Begriff erklären.

 
 

Hessen und Sachsen haben kürzlich eine Umfrage unter mehr als 1.000 Bürgern zu ihrer Meinung über Bitcoin durchgeführt, berichtet eine deutsche Nachrichtenagentur. Bei der Umfrage stellte sich heraus, dass etwa mehr als die Hälfte (55 Prozent) der befragten Teilnehmer den Begriff Kryptowährung kennt. Es scheint ein wachsendes Interesse an Kryptos zu geben, wobei jüngere Menschen für die Idee von Bitcoin und anderen Kryptowährungen offener sind.

 
 

Lisk Marketingleiter Thomas Schouten äußert sich zu der Umfrage:

„Es ist nicht verwunderlich, dass eine Bevölkerung, deren Leben von Smartphones, Internet und Social Media geprägt war, die attraktive Funktionalität von Kryptowährungen als sofortiges und dezentrales Mittel zur Wertübertragung sieht.“

 
 

Deutsche verstehen, dass es Risiken bei Krypto-Investitionen gibt

Für einen Großteil ist jedoch die Wahrnehmung und Bedeutung von Blockchain und Kryptos weiterhin unklar. Von denjenigen, die laut der Umfrage Kryptowährungen kennen, könnte lediglich jeder Dritte Kryptos erklären.

Die Meinungen bezüglich Krypto-Investititon unterscheidet sich in den unterschiedlichen Altersgruppen. So hielten Menschen im Alter von 30 bis 39 Jahren, in mehr als 50% der Fälle, Kryptowährungs-Investitionen für "gefährlich" und würden keine Investition tätigen.

Unterdessen nennen 28 Prozent der Befragten, die sich eine Investition in Kryptowährungen vorstellen können, die Rentabilität als treibenden Anreiz. Die Einschätzung, Bitcoin oder andere digitale Währungen seien das „Geld der Zukunft“ teilen 17 Prozent der Befragten.

 
 

„Ich denke, es ist klar, dass wir als Gemeinschaft härter arbeiten müssen, um die Menschen über das massive Potenzial der Blockchain-Technologie aufzuklären - Kryptowährungen an sich sind nur die Spitze des Eisbergs!“

Thomas Schouten

 
 

Faktoren, vor denen ältere Gruppen zurückschrecken

Von den vielen Faktoren, die in diesem Zusammenhang angesprochen werden können, stellt die Volatilität ein großes Problem für Menschen dar, die nur ein Mittel zur digitalen Transaktion wollen.

Außerdem neigen ältere Menschen dazu, sich mehr dem Fiatgeld zuzuwenden, da dieses in physischer Form existiert. Jedoch erscheint diese Begründung eigentlich unlogisch, da das Geld, das man besitzt, zum größten Teil in digitaler Form auf dem Konto existiert. Man könnte es aber versuchen nachzuvollziehen, da man immerhin einen Teil des digitalen Geldes bei einem Geldautomaten abheben kann.

Hinzu kommt die „Panikmacherei“ der traditionellen Banksysteme, um Menschen von Kryptos fernzuhalten. Obwohl die Bemühungen zwar nachgelassen haben, kommen diese immer noch oft vor.

Eines steht fest

Menschen eines bestimmten Alters, besonders im Ruhestand und in der Rente, haben keinen wirklichen Anreiz, ein neues Währungssystem zu erlernen oder auf etwas zu vertrauen, das sie nur schwer verstehen können - sie fühlen sich wahrscheinlich dort wohl, was sie bereits kennen und was sich bewährt hat.

 
 
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Nachrichtenquelle:
ccn.com
verbraucherzentrale-hessen.de

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