US Copyright Office: Wir erkennen Craig Wright nicht als Satoshi Nakamoto an

Craig Wright wurde das Copyright auf das Bitcoin Whitepaper gewährt. Nun äußert sich das US Copyright Office bezüglich dieser Anmeldung und stellt einiges klar.

Erst vor kurzem berichtete Decentralbox, dass beim „US Copyright Office“ eine Urheberrechtsanmeldung für das Original-Bitcoin Whitepaper eingegangen ist. Diese Anmeldung stamm vom Craig Wright, der sich selbst immer wieder als Satoshi Nakamoto bezeichnet. Die Urheberrechtsanmeldung soll laut einem Nachrichtenportal als ultimativer Beweis dafür angesehen werden, dass Craig Wright der wahre Erfinder von Bitcoin ist.

Doch kurze Zeit später dementierte das US Copyright Office diese Aussage. Eine Registrierung auf ein Werk stellt lediglich einen Anspruch auf ein Interesse an einem urheberrechtlich geschützten Werk dar. Sie stellt aber nicht fest, ob die Ansprüche von wahrer Natur sind. Somit kann jeder eine Urheberrechtsanmeldung auf das Bitcoin White Paper geltend machen, ohne das ein Stückchen Wahrheit dahinter steckt.

Das US Copyright Office schrieb:

„Das Urheberrechtsamt verfügt über kein Einspruchsverfahren für Urheberrechtsanmeldungen, wie beispielsweise die beim Patent- und Markenamt verfügbaren Verfahren für Patente und Markenanmeldungen.“

Trotz der Behauptung, er habe Bitcoin geschaffen, hat Wright noch immer keine eindeutigen Beweise vorgelegt, um seine Behauptung zu untermauern. Gemäß der Erklärung des Copyright Office war alles, was Wright tat, zu „bestätigen“, dass er der Autor hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto war. Dies ist kein Beweis. Sie ist lediglich eine schriftliche Bestätigung.


Nachrichtenquelle:
copyright.gov
ccn.com

Bildquellen:
#261455801 – © Comugnero Silvana / Fotolia.com – Titelbild

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