US-Notenbank im Druck-Fieber! 60 Millionen Dollar pro Minute

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Die Federal Reserve Bank druckt jede Minute rund 60 Millionen Dollar. Zuvor hatte die Fed versichert, dass sie „unbegrenztes Bargeld“ habe.

Die Bilanz der US-Notenbank (Fed) wächst schneller als je zuvor, so ein offizieller Bericht. In der Woche vom 18. bis 25. März erhöhte sich die Bilanz um 586 Milliarden Dollar, was die Gesamtsumme auf den Rekordwert von 5,25 Billionen Dollar brachte. Rechnet man nach, so stellt man fest, dass die Fed in diesem Zeitraum durchschnittlich etwa 60 Millionen Dollar pro Minute gedruckt hat, um den Markt inmitten des Coronavirus-Ausbruchs über Wasser zu halten.

Dies sei das erste Mal überhaupt, dass die Bilanz der Fed 5 Billionen Dollar übersteigt, so Bloomberg. Die US-Notenbank hat inmitten der weltweiten Verbreitung von COVID-19 noch nie dagewesene Maßnahmen ergriffen, darunter wurden mehrere Liquiditätsinitiativen wie Anleihenkaufprogramme gestartet. Das Ausmaß ihrer derzeitigen Bemühungen ist dabei viel größer als ähnliche Initiativen, die die Fed während der letzten Finanzkrise unternommen hat.

Vor kurzem hat sich die USA auf ein Konjunkturprogramm in Höhe von 6 Billionen Dollar geeinigt, das 560 Milliarden Dollar für Einzelpersonen und 500 Milliarden Dollar für große Unternehmen vorsieht. Auf den ersten Blick mag das vielleicht viel erscheinen, aber offensichtlich ist es nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Decentralbox berichtete, wie Neel Kashkari, Präsident der Fed von Minneapolis, kürzlich sagte, dass die US-Notenbank „unendlich viel Bargeld“ habe.

„Es gibt genug Geld im Finanzsystem, und es gibt eine unendliche Menge Geld bei der Federal Reserve. Wir werden tun, was immer wir tun müssen, um sicherzustellen, dass es genug Geld im Bankensystem gibt“, erklärte Kashkari in seiner Rede. Aber wenn das Angebot an USD unendlich groß ist, macht das den Dollar dann nicht wertlos?