Der verschobene „Ethereum Konstantinopel“ Hard Fork findet diese Woche statt

Nun da die letzte Februar-Woche gestartet ist, erwarten uns diese Woche zwei Hard-Forks von Ethereum. Einerseits das Konstantinopel-Upgrade, das im Jänner wegen einer Schwachstelle verschoben wurde, und weiters das St. Petersburger Upgrade.

Wie am 22. Februar mitgeteilt, werden die beiden Hard Forks im Ethereum-Block 7.280.000 ausgeführt. Die Entwickler erwarten, dass der Block voraussichtlich am 28. Februar geminet wird. In Anbetracht der unerwarteten Mining-Szenarien kann der Block jedoch auch ein oder zwei Tage vor oder nach dem geplanten Datum erreicht werden.

Warum die Verzögerung?

Der Termin für Konstantinopel wurde zuvor auf 7.080.000 Blockhöhe festgelegt, was am 17. Januar erreicht wurde. Doch nur wenige Tage vor der Umsetzung des Upgrades wurde eine große Schwachstelle gemeldet, sodass die Entwickler von Etheruem gezwungen waren, das Upgrade auf die letzte Februar Woche zu verzögern.

Die Entwickler haben den Ausbau von Konstantinopel im Rahmen eines zweiwöchentlichen Treffens am 7. Dezember 2018 abgeschlossen. Seitdem wartet die Community gespannt auf den Hard Fork. Dieser wird fünf verschiedene Ethereum Verbesserungsvorschläge implementieren, die die Blockchain dauerhaft mit einer Reihe neuer rückwärts inkompatibler Upgrades verändern werden.

Dies führt dazu, dass Ethereum-Nodes auf eine neue Software aktualisieren müssen, oder dass sie eine ganz neue separate Blockchain, basierend auf der älteren Version, ausführen können. Ein ähnlicher Plan führte zur Gründung von Ethereum Classic nach dem DAO-Hack.

Nach Ansichten der Ethereum-Entwickler wird der kommende Hard Fork keine Änderungen an den Services für die Endbenutzer bewirken, da es sich hauptsächlich um ein „Wartungs- und Optimierungs-Upgrade“ handelt. Dieses soll die Wirtschaftspolitik und Gebührenstruktur der Blockchain grundlegend verändern und den Weg zu einer besser skalierbaren Plattform weisen.

Exchange-Unterstützung

Um alle Debatten, die durch das Upgrade entstanden sind, zu unterdrücken, haben einige der größeren Kryptowährungsbörsen angekündigt, dass sie den Hard Fork unterstützen werden. Dazu gehören unter anderem Kraken, Coinbase, Huobi, OKEx und Coinbase.

Was das St. Petersburger Upgrade betrifft, soll es ein früheres Update, Ethereum Improvement Proposal 1283, aus den Testnetzen von Ethereum löschen.


Nachrichtenquelle:
cryptodaily.co.uk

Bildquellen:
#242740534 – © grejak / Fotolia.com – Titelbild

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