Wir sind in die Rezession eingetreten – Bitcoin verliert daraufhin 7,5%

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„Es ist klar, dass wir in eine Rezession eingetreten sind, die schlimmer sein wird als 2009“, so die Direktorin des IWF. Bitcoin sinkt daraufhin um 500 USD.

Wichtige Meldungen bezüglich der von verschiedenen Regierungen und Währungsbehörden angekündigten Hilfspakete konnten den Anlegern keine Ruhepause verschaffen. Die Aktienmärkte reagierten weltweit und man konnte einen massiven Ausverkauf miterleben. Wie es aussieht, war das aber erst der Anfang, denn am Freitagnachmittag kam es erneut zu einem Anstieg der Verkäufe.

Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, gab am späten Freitag bekannt, dass die Weltwirtschaft in eine Rezession, ähnlich der Ära der Subprime-Krise von 2008, eingetreten sei. Die wichtigsten Aktienindizes in der Welt sind daraufhin eingebrochen. Bitcoin zog wieder mit und verlor mehr als 500 Dollar.

Die Direktorin des IWF sagte:

„Wir haben die Wachstumsperspektiven für 2020 und 2021 neu eingeschätzt. Es ist jetzt klar, dass wir in eine Rezession eingetreten sind, die so schlimm oder schlimmer ist als 2009. Wir gehen von einer Erholung im Jahr 2021 aus.“

Sie betonte, dass die Eindämmung zwar der Hauptgrund dafür sei, dass die Wirtschaft stillsteht und in eine Rezession gerät, dass aber eine Eindämmung dringend notwendig sei, um aus dieser Phase herauszukommen und in die Erholung einzusteigen. „Solange das Virus nicht eingedämmt ist, wäre es sehr schwierig, zu dem Leben zu gelangen, das wir lieben.

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Der Verkaufsdruck beim Bitcoin hat inzwischen nachgelassen. Bei etwa 6.150 Dollar konnte sich der BTC einpendeln, wobei eine ganze Reihe prominenter Trader von Kryptowährungen weiterhin befürchten, dass das Schlimmste noch bevorsteht. Derzeit liegen die primären Unterstützungsniveaus bei 5.750 USD und 5.500 USD. Das Bild wird deutlicher werden, wenn die Märkte am Montag wieder öffnen.