Youtube geht gegen Kryptowährungen vor und bannt Content-Ersteller

Videos die mit Kryptowährungen zu tun haben, werden zurzeit aus YouTube entfernt. Auch die Content-Ersteller erhalten einen Bann.
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Immer mehr YouTuber mit kryptobezogenen Videos erhalten eine Sperre ihrer Videos und einen Strike. Der Grund: Schädliche und gefährliche Inhalte.

YouTube ist seit anderthalb Jahrzehnten die wichtigste Videoplattform weltweit und hat im Laufe der Jahre definitiv eine Reihe von Problemen mit seinen Creatoren gehabt. Doch während die meisten dieser Probleme in echten Problemen bezüglich der Art der geposteten Inhalte wurzeln, geht die Plattform derzeit, scheinbar ohne wirklichen Grund, gegen ein bestimmtes Thema vor.

Ohne Vorwarnung hat Youtube kürzlich unzählige Videos mit Bezug zu Kryptowährung aus so ziemlich jedem Kanal entfernt, der sich mit digitalen Währungen beschäftigt. Sie gehen nicht nur gegen potenzielle Scammer und YouTube-Neulingen vor, sondern auch gegen bekannte Influencern aus der Szene.

YouTuber wie Chris Dunn (211.000 Abonnenten), Node Investor (54.000 Abonnenten), Chico Crypto (67.000 Abonnenten) und viele andere haben sich bei Twitter über die jüngste Aktion der Plattform beschwert. Einige der Autoren von Inhalten wurden sogar für eine Woche gebannt und einige möglicherweise sogar noch länger. Auch deutsche Krypto-YouTuber hat es bereits getroffen.

Deswegen sperrt YouTube Krypto-Videos

Es ist anzumerken, dass im Namen von YouTube keine offizielle Erklärung zu diesem Thema abgegeben wurde. Man weiß nicht, ob es sich um einen absichtlichen „Angriff“ oder eine automatische Sicherheitsmaßnahme des YouTube Algorithmus handelt, der auf bestimmte Begriffe wie „ICOs“ oder „Mining“ reagiert.

Die einzige Erkenntnis, die man hat, ist von YouTubern selbst, die eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten haben. In der E-Mail heißt es, dass ihre Videos gegen die Richtlinien der Gemeinschaft verstoßen. Die Plattform klassifizierte die Inhalte der Youtubers als „schädlich oder gefährlich“ und nannte den „Verkauf von regulierten Gütern“ als Hauptproblem.