Zwei große Krypto-Börsen erleiden gleichzeitig eine DDoS-Attacke

DDoS Attacke auf Bitfinex und OKEx Krypto-Börse
Maksim Šmeljov - stock.adobe.com

In den letzten 24 Stunden wurden sowohl Bitfinex als auch OKEx von massiven Verkehrswellen getroffen, was zu einem Einbruch ihrer Plattformen führte.

Bitfinex, einer der beliebtesten Krypto-Börsen, kündigte heute an, dass sie eine Untersuchung zu einem anscheinenden DDoS-Angriff durchführt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Börse plötzlich „unter Wartung“. Bei DDoS-Angriffen handelt es sich um einen böswilligen Versuch, den normalen Verkehr eines bestimmten Servers, Dienstes oder Netzwerks zu unterbrechen. Dies geschieht, indem die Zielinfrastruktur mit einer Flut von Internetverkehr überlastet wird.

Die Angriffe zielten auf Bitfinex gegen 9.20 Uhr (UTC). Mittlerweile wurden die Dienste auf der Bifinex Plattform wieder aufgenommen. Berichten zufolge seien alle Probleme gelöst. Die Börse führte neue Maßnahmen zur Verhinderung künftiger DDoS-Angriffe ein.

„Die Dienste auf der Bitfinex-Plattform wurden wieder aufgenommen. Wir haben ein strengeres Schutzniveau eingeführt, da unsere Plattform unter einen Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriff geraten ist. Alle Probleme im Zusammenhang mit dem DDoS-Angriff sind nun gelöst.“

Der Angriff auf Bitfinex erfolgt Stunden, nachdem OKEx, eine in Malta ansässige Krypto-Börse, ebenfalls mit einem Angriff derselben Art konfrontiert wurde. Die Website war mehrere Stunden lang nicht erreichbar. Das OKEx-Team reagierte auf die Situation, indem es die Leistung der Plattform verbesserte.

Ein Schritt der Konkurrenz?

Laut einem kürzlich von Jay Hao, dem CEO von OKEx, veröffentlichten Beitrag von Weibo, scheint der Verkehr hinter dem Angriff aus Kasachstan zu kommen. Hao behauptete, der Täter sei einer der Konkurrenten von OKEx, der „nicht mit den konkurrierenden Produkten und Technologien von OKEx konkurrieren könne“. Hao stellte im Kommentarteil klar, dass der Angriff „geringe Auswirkungen“ auf die Handelsplattform haben wird.